Mal was zum Diesel

Wer hat nun Recht? 

Ein Beitrag der Helmholtz-Gesellschaft zum Thema Diesel. 

Ich könnte mir vorstellen, dass auch handfeste (finanzielle) Interessen der Regierung hinter der Diesel-Verteufelung stecken:

Vergleich der Steuer für Super und Diesel in Euro je Liter
Art der Steuer Superbenzin ca. 1,25 €/l Diesel ca. 1,00 €/l
USt 0,20 € 0,16 €
Energiesteuer 0,66 € 0,48 €
Gesamtsteuereinnahme 0,86 € 0,64 €

Das heißt, der Staat nimm für Superbenzin pro Liter ca. 0,12 € mehr ein.

Aus der Bundesstatistik geht hervor, dass pro Tag ca. 80 Millionen Liter Diesel getankt werden. Davon aber nur knapp die Hälfte über Tankstellen. Die andere Hälfte geht in die Landwirtschaft, über Bauhöfe und an die Bundeswehr.

Bei den restlichen ca. 40 Millionen Litern Diesel  werden über die Hälfte von gewerblichen Verbrauchern getankt. Bleiben ca. 20 Millionen Liter Diesel bei den privaten Verbrauchern, die die Treibjagt jetzt mit Fahrverboten in die Innenstädte bezahlen sollen.
Sie sollen jetzt für mehr (Steuer)Geld im Staatssäckel sorgen. Das sind bei den oben genannten Zahlen ca. 2,4 Millionen Euro pro Tag!

Damit kann man den geldhungrigen Staat (um nicht – gierigen zu sagen) schon ordentlich füttern.

Man kann sich auch ausrechnen, dass hier nur der private Verbraucher ausgenommen werden soll, da sich die gewerblichen Dieselfahrer mit ihren LKWs, Bahnen und Baumaschinen ordentlich bei der Politik über die zahlreichen Lobbyverbände beschweren würden.

 

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