Mal wieder die Bahn

Bekanntermaßen bin ich kein begeisterter Bahnfahrer. Eher im Gegenteil.
Die ganzen Verspätungen, volle Abteile und dreckige Bahnhöfe laden nicht wirklich dazu  ein. Sicher könnte man hier noch viel mehr negatives aufzählen, aber darum geht es hier  gerade nicht. 🙁 

Jetzt muss ich die Bahn doch tatsächlich mal in Schutz nehmen:
Nach dem Sturm fallen alle über die Bahn her, dass sie unpünktlich ist und Züge ausfallen lässt. Aber was wäre passiert, wenn die Züge trotzt des Sturms gefahren wären und es deswegen einen Unfall – vielleicht sogar mit Verletzten oder sogar Toten – gegeben hätte?

Die elektrifizierten Teile der Strecke sind zum Teil ausgefallen weil die Oberleitungen durch umgefallene Bäume oder herabfallende Baumteile beschädigt wurden. Aber sollen deswegen wieder die alten Dieselloks fahren? Die sind ja mit viel Aufwand der Umwelt wegen in die Versenkung gefahren worden.
Dann wurde heute das Schweizer Vorbild von einem Konkurrenten – und Mitnutzer des Schienenweges der Bahn – propagiert: Bis zu 15 m neben den Schienen soll alles Gehölz entfernt werden und nur noch kleinwüchsiges gepflanzt werden. Das sind zusammen auf der ganzen Bahnstrecke Quadratkilometer. Da würden besonders die Grünen, die uns ja mit ach und krach von der Straße und der Luft in die Bahn pressen wollen, Zeter und Mordio schreien.

Die Kosten für die Abholzung und Wiederaufforstung dürften nicht gerade gering sein.
Und diese Kosten werden sich bei den Fahrpreise niederschlagen. Das wäre  dann der nächste Aufschrei.
Auch die Preise für den Mitbewerb würden natürlich steigen. Oweh!

Was soll denn die Bahn tun?
Hier sollten doch besser durchführbare Vorschläge her.

Allerdings ist eine Meckerei immer wieder – und nicht nur bei Stürmen – begründet: Die Informationspolitik. Hier lernt die Bahn seit etlichen Jahren nichts dazu. Als wenn die Digitalisierung komplett an ihr vorbeigegangen wäre.

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