Netzwerke

Am Anfang bedienten Großrechner „dumme“ Terminals über eine Punkt zu Punkt Verkabelung. Z.B. IBM /370, WangVS mit RG63 (Koax),Unix Mainframe mit Vieldraht (RS232).
Die Leitungen wurden entweder direkt am Rechner angeschlossen, oder an sogenannte Konzentratoren. Diese Konzentratoren wurden wieder über eine Leitung an den Groß‑Rechner angeschlossen und bedienten dann wiederum mehrere Terminals. Sie hatten aber keine eigene Intelligenz, sondern arbeiteten als eine Art Multiplexer.

Terminal_3270-01

Terminal_3270-01

Der Großrechner arbeitete wie eine Spinne im Netz.

Zu jedem Endgerät wird eine Leitung gelegt. Es ist ein „dummes“ Netz, da jede Aktivitäten vom Rechner oder FEP´s (Frontendprozessoren) gesteuert werden.
Die FEP´s wurden eingesetzt, um die Hauptrechner von der Arbeit die Terminals zu bedienen befreit werden sollten. Denn jede zusätzliche Arbeit belastet die Systemresourcen die aber für die eigentlichen Aufgaben benötigt werden. Weiterhin konnten diese FEP´s über Telefonleitungen betrieben werden und boten so die Möglichkeit kleinere Filialen anzubinden, ohne dass dafür extra ein teurer Rechner beschafft werden musste.
Als dann der Personal Computer (PC) auf den Markt kamen sollten auch diese miteinander kommunizieren. Sie wurden also mit einer speziellen Karte für den Netzwerkanschluss ausgestattet (NIC = Network Interface Card). Diese war speziell auf jeder Art von Netzwerk abgestimmt. In der Anfangszeit gabe sehr viele verschiedene Netzwerkformen wie Ethernet (das bis heute durchgehalten hat), Token Ring, ARC-Net, FDDI/CDDI um die wichtigsten zu nennen.